VOODOO JÜRGENS

Am Freitag, 15. Dezember 2017 ist es soweit. Um 19:30 betritt David Öllerer die Bühne in der Justizanstalt Garsten. Verglichen wurde er schon mit Ziggy Stardust, dem jungen Bob Dylan oder Randy Newman. Wer Voodoo Jürgens vor dem Auftritt kennenlernen möchte, der sollte sich sein Lied „Tulln“ anhören, denn „das ist wirklich autobiografisch“, sagt Voodoo.
Sein Debütalbum „Ansa Woar“ erreichte 2016 Platz 1 der österreichischen Charts und wurde 2017 mit dem Amadeus-Award in der Kategorie Alternative ausgezeichnet. Er sudert, raunzt, und verwendet Ausdrücke, die heute selten zu hören sind. „A Oarwaschlreiberl“, „A gscheide Nussn“, „A Hoizpyjama“, „A Packl Hausdetschn“ sind Beispiele für seine goscherten, gfeanzten, aber authentischen und schonungslosen Ausdrücke. Außenseiter, Ganoven, Strizzis, Schlägereien, Streit um Alimente, Geisterbahnfahrten durch die Wiener Halbwelt sind aus seinem Leben gegriffen und schlagen sich in den Texten nieder. Seine Lyrics spiegeln die Wiener „Is eh ois wurscht“-Mentalität nieder.
Voodoo ist ein sehr sympathischer österreichischer Newcomer, dem es liegt, seinen Zuhörerinnen unverblümt Geschichten aus seinem „patscherten“ Leben, bald auch in Garsten zu erzählen.